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12.03.2018

HARTING - Sogar etwas vor dem Zeitplan

Der Bau des neuen Logistikzentrums bei Harting kommt zügig voran. 40 Millionen Euro werden ins Espelkamp investiert.

Harting Logistikzentrum im BauWie andere Hersteller der Elektrobranche investiert auch Harting, um die Kapazitäten zu erweitern. In Espelkamp entsteht zur Zeit das „European Distribution Center“ (EDC). Das neue Logistikzentrum sei mit 40 Millionen Euro Investitionssumme die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte, sagt Harting.

Der Bau kommt zügig voran, die Bauunternehmen arbeiten minutiös zusammen. „Momentan liegen wir gut zwei Wochen vor unserem ursprünglichen Zeitplan“, freut sich Achim Meyer, Geschäftsführer Harting Logistics, der für das Projekt verantwortlich ist. Mit dem neuen Distributionszentrum will Harting die Liefer-Performance weiter verbessern und die Grundlage für weiteres Wachstum der Unternehmensgruppe schaffen. „Wenn alles fertig ist, sollen die Waren noch am selben Tag der Bestellung unser Distributionszentrum in Richtung unserer europäischen Kunden verlassen“, sagt Meyer.

Im Februar wurde der Stahlbau für das Palettenlager mit 6.900 Plätzen, für die zwei Hubbalkenspeicher und für den Shuttle-Konsolidierungspuffer fertiggestellt. Parallel dazu entsteht ein 120.000 Plätze fassendes automatisches Kleinteilelager und Kommissionier- und Verpackungsplätze, die mit Ergonomie-Spezialisten aus den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz entworfen wurden. „Die dynamischen Lagerbereiche sowie die hochautomatisierte Kommissionierung sind die beiden Herzkammern des neuen EDC. Dadurch bekommt der gesamte Logistikprozess sein Tempo“, erklärt Meyer.

Das Hochregallager wird auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern Platz für 6.900 Paletten und rund 120.000 Lagerbehälter bieten. Das Lager wird vollautomatisch und beleglos gesteuert. Ein großer Teil der Materialbewegungen zwischen den Hallen erfolgt mit fahrerlosen Transportsystemen. Der Bereich der Kommissionierung umfasst eine Fläche von ca. 6.500 Quadratmetern. Hier sollen zukünftig täglich 20.000 Kundenauftragspositionen kommissioniert und verpackt werden. Mit bis zu 110 Lkw und Kleintransportern verlassen dann 10.000 Pakete als „sichere Luftfracht“ sowie auf dem See- und Landweg das neue EDC, um Kunden in kürzester Zeit zu versorgen.

Auch Umweltaspekte wurden bei der Planung berücksichtigt. Im EDC wird Erdwärme genutzt. Für die Geothermieanlage wurden 36 Bohrungen niedergebracht, jede in eine Tiefe von 150 Metern. Offen wird sich der künftige Verwaltungsbereich präsentieren. Dies soll die Kommunikation unter den Mitarbeitenden fördern.

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