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08.03.2018

OSRAM - Besseres Licht im Petersdom

Nach der Sixtinischen Kapelle und dem Platz vor dem Petersdom stattet Osram nun das Innere des Doms mit neuem Licht aus. Die Planungen sind fast abgeschlossen.

Petersdom in RomDie Osterpilger dieses Jahres werden es noch nicht erleben können, aber Weihnachten soll die neue LED-Beleuchtung des Petersdoms in Rom fertig sein. "Die Planung der neuen LED-Beleuchtung für die größte Kirche der Welt befindet sich in den letzten Zügen", teilt Osram mit. Die Lichtberechnungen und -simulationen sind abgeschlossen. In der Basilika selbst wurde das LED-Licht schon in vielen Bereichen getestet – zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten. Bei den Tests zeigte sich, dass die Kuppeln nun zehnmal heller ausgeleuchtet werden als bisher. Durch die indirekte Beleuchtung verschwinden nun auch die störenden Schlagschatten, die auf den umlaufenden Schriftzügen an den Simsen der Basilika zu sehen waren.

"700 maßgeschneiderte Leuchten mit insgesamt mehr als 100.000 lichtstarken Leuchtdioden aus Regensburg lassen diesen großartigen Bau in nie gekanntem Glanz erstrahlen. Dazu kommt noch die Beleuchtung einzelner Kunstwerke und Statuen", erklärt Olaf Berlien, CEO von Osram.

 

Blick in die Kuppel"Wir freuen uns sehr über die neue Beleuchtung des Petersdoms. Bei den ersten Tests konnte man in den Kuppeln Details der Kunstwerke, die man vorher nur erahnen konnte, nun deutlich erkennen", sagte Mons. Rafael De La Serrana Villalobos, Direktor Technische Leitung der Vatikanstadt. Zudem spart die neue Beleuchtung rund 85 Prozent Energie.

Die Beleuchtung kann je nach Nutzung variiert werden. So ist für Fernsehübertragungen aus dem Petersdom eine sehr lichtstarke Ausleuchtung des Altarbereichs vorgesehen. Das neue Beleuchtungssystem betont die Merkmale der verwendeten Materialien und die Architektur. So kommen die Skulpturen und Marmorflächen sowie die Architektur selbst besser zur Geltung. Alle mit Mosaiken ausgeschmückten Flächen, mit ca. 10.000 Quadratmetern das größte Mosaik der Welt, erstrahlen in Zukunft in bisher nicht gesehener Schönheit. Die Entscheidungen in diesem Bereich wurden gemeinsam getroffen: Dabei lieferten die technischen Dienste des Governatorats der Vatikanstadt und die Dombauhütte von St. Peter wichtige Beiträge und die Vatikanischen Museen brachten ihre künstlerische Kompetenz ein.

Der Petersdom, in dem bis zu 20.000 Menschen Platz finden, ist rund 190 Meter lang. Die Breite der drei Kirchenschiffe beträgt je 58 Meter, das zentrale Kirchenschiff weist bis zum höchsten Punkt des Gewölbes eine Höhe von knapp 46 Metern auf und die Kuppel erreicht eine Höhe von etwa 136 Metern bis zum Kreuz. Die Kirche ist Heimat für einige der berühmtesten Kunstwerke der Welt, darunter der bronzene Baldachin von Gianlorenzo Bernini über dem Hauptaltar und die Statue Pietà von Michelangelo.

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